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Über uns

Wer sind wir eigentlich?

Da ist zu erst einmal Barbara, Jahrgang 70. Bis wir uns Anfang 2000 kennenlernten war sie vollkommen “Mini-unbedarft”. Herbst 2003 ihr erster Mini, ein “Thirty”, der jedoch im Frühjahr 2004 gegen einen 91’er Cooper (Vergaser) ausgetauscht wurde.

Dann wäre da ich, Stefan, Jahrgang 1962. Ich fahre seit 1980 Mini. Dem ersten, einem 76’er Standard 1000’er folgte 1986 mein erster und einziger neuer Mini, ein 1000’er “The Chelsea”. Ab 1987 bis 1994 in der Mini-Szene aktiv, danach (siehe auch Titelseite) ein längere Pause von 10 Jahren.

Seit Frühjahr 2004 sind wir wieder auf Treffen unterwegs, 10 Jahre “Pause” wird es bestimmt nicht mehr geben.....

Zu meiner Mini-Geschichte.....
Ich fuhr bereits seit gut sechs Jahren Mini, kaufte meine Ersatzteile teuer beim Roverhändler ein bis ich Anfang 1987 auf eine Werbung der Firma Johnson in der Auto-Motor-und-Sport stieß. Berworben wurde eine Politur namens Auto-Pudding. Abgebildert waren ein paar Leute mit drei Minis und der Aussage: “Damit unsere Minis in Holland glänzen!”. Neugierig geworden kam ich über ein Telefonat mit der Firma Johnson auf den Münchner Mini Club und Harry Wild, der sich damals auch die Mini Zeitung kümmerte. Nach einem längeren (wirklich läääängeren) Telefonat bekam ich einige Mini-Zeitungen zugeschickt, abonniert wurde sie ebenfalls bei diesem Gespräch. Bald darauf war ich unterwegs zu meinem ersten Minitreffen: IMM 1987 Terwolde, Niederlande. Ich war begeistert! Lernte andere Minifahrer kennen und...... Mein Mini - bis dato ja serienmäßig - gefiel mir plötzlich überhaupt nicht mehr. Was für tolle Sachen hatte ich gesehen! Ab diesem Zeitpunkt war ich eigentlich auf JEDEM Minitreffen was stattfand (Winterbiwak am Backsberg ausgenommen). Ende 1987 wurde ich auch Mitglied der “Mini Freunde Franken”, einem Club der in der Nähe von Ansbach saß. Waren zwar knapp 100km zu jedem Stammtisch aber es war der Club mit der geringsten Entfernung! Nachdem Ende 1988 einige Clubmitglieder (darunter auch ich) merkten, daß unser “Präsi” den Miniclub in erster Linie betrieb um nebenbei unter dem Deckmantel “Club” gutes Geld zu verdienen verließen wir (14 Leute, etwa 2/3 der Mitglieder) den Verein und gründeten den “Mini Stammtisch Neumarkt”. 1989 war der KOMPLETTE Club in GB zum IMM in Silverstone! Ebenfalls 1989 das erste Minitreffen in Neumarkt, dem dann noch zwei weiter folgten....
Leider hatte das 30-jährige Produktionsjubiläum des Mini auch negative Folgen. Jede Zeitschrift, von der Bildzeitung bis hin zur letzten Frauenzeitschrift berichtete über den Mini und der Mini wurde plötzlich wieder chic! Für den Hersteller nicht schlecht, aber leider änderte sich auch die Minszene. Natürlich wurde früher bis dato auch kräftig gefeiert und der Alkohol floß auch oft reichlich. Aber primär gings immer um den Mini: Fachsimpeln, Ratschläge holen, selber Tipps geben. Nun aber kamen ganz andere Leute auf Minitreffen.... Reichte uns früher noch eine Wiese mit Waschgelegenheit und Toiletten für ein Treffen waren plötzlich Rahmenprogramm möglichst mit Livemusik angesagt, sanitäre Anlagen auf höherem Niveau (zumindest für Männlein und Weiblein getrennt, Duschen sowieso) waren Pflicht. Nicht, daß ich etwas gegen Duschen einzuwenden hätte.... wer stinkt schon gerne???
Ja, mit diesen Minifahrern kam auch “Party machen”! Nichts gegen feiern, aber wenn einem die Besoffenen schon vor’s Zelt ko***n ist das dem Spaß an Minitreffen nicht sehr zuträglich. Ein weiteres Übel: Auf fast jedem größeren Treffen wurde plötzlich geklaut! Embleme waren noch das harmloseste....
Nachdem mir auf einem Treffen kurz nach dem IMM 94 meine beiden ovalen Talbotspiegel von meinem Spielmobil abgerissen wurden und irgendein Partygänger direkt vor meinen Zelteingang gekübelt hatte reichte es mir.....
Minitreffen “ade”!
Meine Minis bewegte ich in den nächsten Jahren nur noch sehr spärlich....
Bis dann der Herbst 2003 kam. Ich hatte den Entschluß gefaßt, meinen ganzen Minikrempel zu verkaufen! Meine Begründung: Das Zeug steht nur noch rum!
Zeitgleich lief der Leasingvertrag meines Audi TT aus und ich suchte ein neues Auto für mich als sich Barbara über unsere Familienkutsche, einen Chrysler Voyager (wegen unserer vier Kids), beschwerte weil er in der Stadt so unpraktisch sei.... Also beschloß ich, den Voyager beruflich zu nutzen und fragte Barbara, was sie denn gerne für ein Auto hätte..... Wie aus der Pistole geschossen kam die Antwort: Einen Mini!
Da ich natürlich versuche, alle Wünsche meiner Liebsten zu erfüllen, machte ich mich auf die Suche nach einem Mini. Nachdem ich mir 7-8 Minis angesehen hatte und eigentlich in der Preisklasse bis ca. 3.000 Euro nur “Schrott” fand kaufte ich kurzerhand (gefunden über das Miniforum) einen Mini Thirty für 100 Euro in Kassel. Der 30 hatte zwar noch einJahr TÜV, war aber technisch gesehen eines der schlechtesten Minis die mir je untergekommen sind. Nach einer abenteuerlichen Heimfahrt setzte ich Bremsen und Fahrwerk instand.
Und damit ging es wieder los..... das Schrauben hatte mir gefehlt!
Der Entschluß, meine Minis zu verkaufen war ad acta gelegt! Im März der erste, zarte Wiedereinstieg in Wöllstadt (übrigens meine Meinung nach eine tolle Veranstaltung für uns Minifahrer), dann die ersten Treffen.....

Eins weiß ich heute sicher: Eine fast 10 Jahre dauernde Pause wird es nie mehr geben!