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Vergangene Zeiten

Hier nur eine willkürliche Sammlung der Minis, die ich mal besessen habe.....

Oder auch einfach Fotos aus vergangenen Tagen......

75’er Inno B39. Gekauft 88 von einem Käfer Cabrio Fahrer, der den Inno als Winterauto benutzte (!!!). Original bis auf die ätzende grüne Innenausstattung von einem Ford Fiesta. Mit angeblichem Getriebeschaden (das Ausrücklager der Kupplung war gebrochen) und um die 45.000km auf dem Tacho hatte er mich 1.200 DM gekostet. Nach zwei Jahren mit viel Spaß an diesem Auto aus Platzmangel an einen Clubkameraden verkauft, der ihn dann prompt 4 Wochen später auf’s Dach legte. Der Mini ganz hinten ist mein Spielmobil (Chelsea), die Halle gehört zur ComMinication, einem Club bei dem ich damals fast “Stammgast” war......

Der Chelsea, mein Spielmobil......   Der erste und einzige Mini, den ich neu gekauft habe. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Jahre Mini fuhr hatte ich noch keine Ahnung von einer Mini-Szene, Mini-Teilehändlern oder Treffen.... Wahrscheinlich wäre dieser Kauf sonst unterblieben, da ich um das Geld locker einen perfekten Inno Cooper oder einen anderen “alten”, interessanten Mini bekommen hätte. Nach meinem ersten Mini-Treffen fing ich an, den Kleinen umzubauen... Angefangen beim 10”-Fahrwerk über einen stark bearbeiteten 1000’er Motor (Basis war ein 90L-Motor) bis hin zur “gealterten” Innenausstat- tung mit Mittelinstrumenten war beim Chelsea eigentlich nichts mehr original. Ich hatte mit diesem Mini viele Jahre lang Spaß ohne Ende...

Das untere Bild zeigt das “Spielmobil” in einer früheren Ausbaustufe, noch schmal aber schon auf 10” mit ATS und Cosmic-Verbreiterungen. Der Mini daneben ist “Peter”, ein 77’er 1100er Special, den ich ‘87 mit desolater Bremsanlage für 50 DM kaufte. Die Bremsen wurden komplett neu gemacht, Roststellen mit schwarzem Rostschutzgrund überpinselt. Er war das erklärte Lieblingsauto meiner Mutter (springt immer an, nicht so unkomfortabel wie der Chelsea usw.). Als ich ihn 93 miut frischem TÜV verkaufte war er übrigens immer noch ungeschweißt......

Kurzes Zwischenspiel: Barbaras “30”, ihr erster eigener Mini. Im Herbst 2003 mit einem Jahr TÜV und total heruntergekommener Technik für 100 Euro in der Nähe von Kassel gekauft. Nachdem die Technikmängel behoben waren fuhr Barbara ihren “Speedy” bis zum Frühjahr. Er wurde ersetzt durch den 91’er Cooper, den Barbara jetzt fährt.

So sah es damals manchmal vor dem Haus meiner Eltern aus..... Könnt Ihr Euch vorstellen was mein Vater dazu sagte?????

Auf dem Bild: Der Chelsea, hier noch serienmäßig bis auf Hilo’s und Spax, mein 1001’er (nein, ich habe ihn nicht so pervers pink lackiert) und zwei Schlachtkarossen...

Heute würde man sich wahrscheinlich alle Finger nach solch guten “Restau- rationsobjekten” lecken. Aber es waren halt andere Zeiten.......

Wie ich mein Spielmobil am liebsten einsetzte...:
Diese beiden Bilder stammen von einem sog. Bergslalom....
Hier auch mal die Eckdaten des Spielmobils:
73,4 Prüfstand-PS aus 998ccm, EÜ 3.9, modifiziertes Fahrwerk (mehr brauchts eigentlich nicht für den ultimativen Spaß...)

Schonmal ein Auto für 16.000 DM BLIND gekauft? Wir haben das 1991 getan. Wie es dazu kam? Unsere Minifreunde wußten, daß wir für meine (jetzt) Ex-Fau ein Cabrio suchten. Eines Tages, kurz vor dem IMM in Hagen bekamen wir einen Anruf von der ComMinication: Du, der Vater von Beate hat ein Cabrio auf dem Hof stehen, das wär was für Euch! Beate war Mitglied bei der ComMinication, ihr Vater Rover- Händler in Fürth im Odenwald.... Ich habe daraufhin Beates Vater angerufen (er kannte mich ja sowieso schon) und er gab mir die Eckdaten: Basis 89’er Checkmate, 2 Jahre alt, 4.500km, Schweiboe Bausatz, Ritter Aluräder, Lamm-Verbreiterungen. Vorgeschichte: Ein BMW-Fahrer hatte seiner Frau das Auto (passend zu seinem BMW lackiert) zum Geburtstag.

Im Vergleich zu anderen Minis hat sich der Chelsea eigentlich immer sehr gut gemacht.
Als ich Anfang der 90’er bei Slalomwettbewerben in meiner Klasse gegen Polos und Co. mit bald der doppelten Leistung antreten mußte verlor ich dann doch das Interesse...

Nachdem ihr das Auto zu hart und unbequem war wurde es gegen ein anderes Cabrio getauscht. Auf Empfehlung von Beates Vater sagte ich zu und überwies das Geld am nächsten Tag. Der Brief kam übrigens auch am nächsten Tag bei uns an. Das Cabrio Freitag vormittag noch zugelassen, den Chelsea gepackt für’s IMM und auf dem Weg nach Hagen den Mini “schnell” abgeholt...... Sechs Jahre später (kurz vor der Scheidung) verkaufte ich es an einen guten Freund aus Neumarkt der es heute noch fährt....

1990: 2. interMINItionales Treffen in Neumarkt / Opf. Erkennt Ihr das Auto in der Mitte hinten? Richtig! Es ist Jürgs “Original-Dudu”, den es heute (allerdings mit einer neuen Karosse) immer noch (oder wieder?) gibt.......
Vielleicht gibt es 2005 dort wieder ein Treffen???

Der doppelte Estate oder wie man einen Estate für 100 DM kriegt......
Hier eine sehr zufällige Begebenheit.......
Wiltrud und Uwe, Freunde von uns von der ComMinication Rhein Nahe, hatten aus ihrem Englandurlaub einen Estate mitgebracht und uns anschließend noch mit diesem besucht. Da die beiden auch meine Eltern kannten fuhren wir zu diesen zum Kaffetrinken. Plötzlich klingelte es an der Tür, eine uns unbekannte Frau fragte, ob jemandem von uns das orangefarbene Auto da draussen gehöre.... Ihr Schwiegersohn, Engländer, sei jetzt mit ihrer Tochter zusammen-
gezogen und habe so ein Auto daß er nicht mehr brauche......

Klar sind wir sofort nach Neumarkt gefahren (4km), haben uns den besagten Estate angesehen und umgehend für 100 DM gekauft. Er war weder verzollt noch sonst was, hatte aber noch eine gültige englische Zulassung...
Kurz überbrückt und vorsichtig zu mir in die Werkstatt bewegt (die Bremsen waren nicht mehr die besten, gelinde ausgedrückt)...
Durchgecheckt, Bremsen und andere verkehrssicherheitsrelevante Sachen instandgesetzt und schon.......
liefen wir eine Woche später gemeinsam mit Wiltrud und Uwe und zwei total identischen Estates auf dem Treffen der Miniszene Unterfranken ein...... Das ganze passierte 1990.